Virginity Repair/Circles
Performance, Choreographie, Ausstattung, Musik: Jacqueline Saki Aslan
“What ever happens, we survived again and that we should be proud of,” sagt Kazhan, eine êzîdische Künstlerin.
Inwiefern löst sich das Kollektiv in einer Ich-bezogenen postindustriellen Gesellschaft auf? Wie überlebt eine schriftlos gemachte Gesellschaft, wenn alles, was sie bis heute erzählt, von Oralität und Tanz getragen wurde?
„Mechanisch entmystifiziert die Sprache die repräsentativen Redeweisen des Geistes. Affektiv ist sie weder Abbild seiner Intention noch Garant ihrer Mitteilbarkeit. Ein solches Denken verzichtet auf die romantische Figur der Verinnerlichung und des Selbstbewusstseins und setzt sie einer Reihe von Transformationen aus, durch einen Ich-Erzähler, der selbst nicht weiß und doch belehrt, bezeugt, erzählt, argumentiert. Was aber ist Argument, was Erzählung in diesem Denken? Wann ist es laut, wann wahrhaftig?“ (Eva Meyer 2012: 51ff.)
(vollständiger Text auf Anfrage)